Erste Schätzungen ergaben, dass 2024 lediglich 199.900 Baugenehmigungen für neue Wohnungen beantragt wurden. Nach einem deutlichen Einbruch im Jahr 2023 ist dies ein neuer Minusrekord. Expertinnen und Experten nennen als Gründe hauptsächlich das gestiegene Zinsniveau. Zusätzlich sind die Preise in der Bauwirtschaft merklich gestiegen – auch eine Folge von Inflation und angespannten Lieferketten. Idealerweise kann diese Krise mit einer Neuausrichtung bei Material und Konzepten einhergehen, die mehr Nachhaltigkeit in den Städten nach sich zieht. Dies könnte eine deutliche Dekarbonisierung zur Folge habe. Denn nach aktuellen Schätzungen stammen heute etwa 40 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen aus der gebauten Umwelt.