Die Wirtschaft hat sich aufgemacht, eine neue industrielle Revolution zu beginnen. Einerseits ist dies in der Notwendigkeit begründet, dass Unternehmen Methoden und Strategien suchen, die aktuellen Herausforderungen um Klimawandel und Nachhaltigkeit, Kostenexplosion und Ressourcenknappheit anzugehen. Andererseits gibt es innerhalb der Industrie viel Optimismus, mit heute vorhandenen Technologien für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Vorstände und das Management in den Chefetagen haben gelernt, dass die Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und grüne Energie mit funktionierenden Geschäftsmodellen und steigenden Erträgen hinterlegt sein können.
In vielen Bereichen dieser „grün“ aufgestellten Wirtschaft steigen Investoren ein, die das Potenzial von sauber produzierter Energie erkennen. Projektentwickler diskutieren mit den Vertretern von Kommunen und Regionen über deren eigene, autonome Produktion von Energie, Wärme, Strom und Wasserstoff. So wandeln sich Regionen zu Energieproduzenten. Sie sehen Chancen, ihre Abhängigkeit von großen Energieversorgern zu lockern oder gar zu beenden, indem sie auf ihren eigenen Flächen ihre eigenen Windräder und PV-Anlagen errichten. Und sie erkennen, dass in den wichtigsten Bereichen Fördergelder nicht mehr nötig sind. Mit den erwarteten Erträgen können sie die Investitionen schnell amortisieren. Der Break-even ist innerhalb von wenigen Jahren absehbar, die Projekte werden auf jeden Fall umgesetzt.