Ohne Frage ist humanitäre Hilfe eine der wichtigsten zur Verfügung stehenden Kräfte, die zur Wiederherstellung der Stabilität nach Zerstörung und Tod beiträgt. Techniker, Ingenieure, Ärztinnen und Ärzte arbeiten daran, dass in vollständig zerstörten Regionen Wasser, Energie, Nahrung und Medizin an die Zivilisten geliefert werden. In komplexen und von Gewalt geprägten Situationen ist hierfür Vertrauen notwendig und Neutralität gegenüber allen Parteien. Tatsächlich gibt es in vielen Kriegen und auch nach Naturkatastrophen keine geschützten Orte für die Zivilbevölkerung und auch keine funktionierenden Infrastrukturen. Was dazu führt, dass rund um die Erde mehr als 300 Millionen Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen sind.
Strom ist Basis für medizinische Versorgung
Der weltweite Einsatz Tausender neutraler und unparteiischer Helfender gilt als ein möglicher Weg zum Frieden in einem Kriegsgebiet. Hierfür muss ihnen allerdings der sichere und ungehinderte Zugang zu den Geflüchteten sowie deren Versorgung mit Hilfs- und Lebensmitteln ermöglicht werden. Dann liegt ein besonderes Augenmerk auf der Wiederherstellung der Stromversorgung. Denn mit Energie werden viele andere Hilfeleistungen angestoßen. Wenn Strom fließt, arbeiten Wasserpumpen, Ärztinnen und Ärzte operieren und versorgen Verletzte.
Stabile Stromversorgung bildet eine Basis für humanitäre Hilfe.
Versorgungssicherheit: Das Leben kann weitergehen
Sobald die Kritischen Infrastrukturen funktionstüchtig sind, werden weitere lebensrettende Maßnahmen eingeleitet. Grundbedürfnisse werden gedeckt. Mit der Lieferung von Lebensmitteln und medizinischen Geräten, Medikamenten und Wasseraufbereitung kann das Leben der Menschen wieder starten. Bei massiven Schäden ist schnelle und umfassende Hilfe für die Betroffenen eine große Herausforderung für alle humanitären Akteure. Die Menschen müssen unterstützt werden, egal, in welcher Region der Erde sie sich aufhalten.