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Wärmewende

Wärmepumpen-Auslegung: Temperaturdaten ersetzen Modelle

Wärmepumpen gelten als entscheidender Baustein für das Gelingen der Wärmwende – auch bei großen Bestandsgebäuden und Quartieren. Doch noch mangelt es an Erfahrungswerten und Lösungen für eine hocheffiziente und gleichzeitig wirtschaftliche Auslegung von Wärmepumpen. Die Lösung des Unternehmens myWarm: Reale Temperaturdaten ersetzen die theoretischen Planungsverfahren der Ingenieure.

Von myWarm GmbH
· 2024
Hohe Präzision bei Wärmepumpen-Auslegung und hydraulischem Abgleich dank Messverfahren. Foto: myWarm

Insbesondere die Entscheidung, ob Wärmepumpen als alleinstehende Lösung oder in Kombination mit Spitzenlastkesseln als bivalentes System betrieben werden sollten, stellt eine große Herausforderung dar. Eine mögliche Lösung bietet „Wärmepumpen-Ready“ des Unternehmens myWarm. Sie basiert auf realen Temperaturmesswerten und erstellt ein detailliertes thermisches Abbild des Gebäudes.

In Zusammenarbeit mit großen Bestandshaltern wurde das Konzept bereits in der Praxis erprobt, darunter in einem Quartier mit 10 Wohngebäuden und einer 200 m langen Erdleitung mit entsprechenden Wärmeverlusten. Stefan Fröb, Leiter des Projekts bei myWarm, betont die Bedeutung der realen Messdaten: „Die faktische Vorlauftemperatur, die ankommt, ist entscheidend, um eine Wärmepumpe richtig auszulegen. Eine theoretische Berechnung kann zu gravierenden Auslegungsfehlern führen.“ myWarm erhob den hydraulischen Bestpunkt und die beiden Schlechtpunkte von drei der zehn Gebäude, ermittelte anschließend die Heizlasten und extrapolierte diese auf den gesamten Bestand. Das Ergebnis: Die Daten bilden das belastbare Fundament für eine energetisch und kostenoptimale Anlagenplanung.

Mit dem gleichen Verfahren lässt sich auch ein hydraulischer Abgleich durchführen, wie er bei der Installation einer Wärmepumpe gemäß den Vorgaben des GEG erforderlich ist.

Kontakt

myWarm Deutschland GmbH
Franz-Jacob-Straße 2b
10369 Berlin
E-Mail: anfragen@mywarm.com
Web: https://mywarm.com/

Erschienen in

Klimaschutz

am 28. November 2024 in „Frankfurter Allgemeine Zeitung“
Überschwemmungen auf der einen Seite, Hitze und Dürren auf der anderen – die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich immer deutlicher. Zugleich stieg der weltweite Treibhausgas-Ausstoß im vergangenen Jahr laut UN-Umweltprogramm um 1,3 Prozent und damit schneller als in den...